"Durch eines der schönsten Waldgebiete Deutschlands"

Diese Tour stand bei den Walderhofer FGV-lern am 31. Mai 2015 auf dem Programm. Eine Rundwanderung, die man erlebt haben muss! Hier ein krzer Bericht zu unserer Tour:

 

Der Wettergott hatte es für die Wanderung am 31. Mai 2015 im Oberpfälzer Wald besonders gut gemeint. Bei herrlichem Wanderwetter folgten 24 Wanderfreunde aus nah und fern dem Ruf zur Erkundung der traumhaften Natur rund um Leuchtenberg, zu der Wanderführer Günter Reizammer eingeladen hatte. Ausgangspunkt der etwa 15 km langen Rundtour war der Parkplatz an der Burg. Bevor man sich auf Schusters Rappen machte, musste natürlich erst der zu den bedeutendsten und besterhaltendsten Burgen der Oberpfalz zählende ehemalige Stammsitz der Leuchtenberger Landgrafen besichtigt werden. Die sehenswerte Burg bietet eine begeisternde Rundsicht, die man sich  nicht entgehen lassen sollte. An der unterhalb der Burg liegenden Kirche Sankt Margareta durfte man auch nicht achtlos vorbei gehen. Der Gottesdienst war gerade zu Ende gegangen, so dass die Wanderer die sehr beeindruckende Innenaustattung der Kirche besichtigen konnten.

Dann stieg man endlich ab in das romantische Tal des Wildbaches Lerau, das den Wanderer wahrlich verzaubern kann. Auf knapp zwei Kilometer geht es über Stock und Stein entlang des rauschenden Baches - eines jeden Wanderers Traum. Dass der Wanderführer unterwegs "versehentlich" den Bach an einer Furt überqueren wollte, wurde ihm verziehen, obwohl schon einige Unerschrockene versuchten trockenen Fußes das andere Ufer zu erreichen. Die spätere Brotzeit aus dem Rucksack, die auf dem idyllisch gelegenen Wolfslohfelsen am Boden sitzend eingenommen wurde, schmeckte besonders gut.

Mit Verlassen des Naturschutzgebietes "Poppenhofer Eicha" änderte sich das Landschaftsbild. Man wanderte durch offene Landschaft, machte an einem Weihergebiet nochmals kurze Rast, ehe es in  das Waldgebiet "Im Elm" ging.

Dort findet man an einem Verkehrsknotenpunkt mittelalterlicher Altstraßen drei sogenannte "Handsteine" - Grenzsteine, in die Abbildungen einer Hand oder eines Handschuhs eingehauen sind, gleichsam als Beglaubigung einer Abmachung, die wohl von Vertretern der Landgrafenschaft Leuchtenberg , des Amtes Tännesberg und der Herrschaft Waldau getroffen wurde.

Der weitere Weg führte die Waldershofer Wurzelstolperer ohne unliebsame Zwischenfälle durch die sagenumwobene Waldabteilung "Mördergrube" und   über Lerau nach Steinach, wo am "Hellen Stein" noch einmal eine kurze Rast eingelegt wurde. Die restlichen 3,5 Kilometer mit pfadigen Wegabschnitten waren auch bald gemeistert. Auf den letzten Metern zog es die Wandergruppe aber schon sichtlich zur Einkehr im empfehlenswerten Gasthof Lindner, wo man sich bei Speis und Trank von den Strapazen recht schnell erholte und sich anschließend gut gelaunt auf den Heimweg machte.


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