Fichtelgebirgsverein Waldershof empfiehlt ...

Diese Tour stand bei den Walderhofer FGV-lern am 22.07.2018 auf dem Programm. Eine Rundwanderung, die man erlebt haben muss! Hier eine kurze Beschreibung der Tour:

 

 

Wandern im Oberpfälzer Wald kann so richtig wohltuend und erholsam sein. Das beweist sehr eindrucksvoll unsere Wanderung „Rund um Georgenberg und durch das Zottbachtal“. Die einer Acht gleichende Rundtour durch und um das an der tschechischen Grenze liegende Georgenberg bietet so ziemlich alles, was ein Wanderfreund und Naturliebhaber schätzt: sanfte Hügel, pfadige Wege, unberührte Natur und erholsame Stille.

 

Die 16 km lange Wanderung, bei der es gerade mal 400 Höhenmeter zu überwinden gilt, startet im Ortsteil Neuenhammer. Nach einem ersten Anstieg ist auch schon ein Aussichtspunkt erreicht, der einen imposanten Blick auf die umliegenden Berge (Fahrenberg im Südwesten, Hoher Stein im Süden und Hochberg im Südosten) bietet. Weiter geht es auf wohltuenden Waldpfaden des Rehbergs und des Kühtränkbergs gen Georgenberg, wo sich die Wanderer über eine ehemalige Waffenschmiede informieren und einen Schau-Kohlenmeiler besichtigen können. Nach gut zwei Stunden ist die Alte Mühle Gehenhammer erreicht, wo sehr gut einzukehren ist.

 

Nach der wohlverdienten Pause auf der Terrasse wird der zweite Abschnitt der Tour in Angriff genommen. Über den Troidelberg führt der Weg nach Neudorf, wo man für ca. 400m direkt auf der deutsch-tschechischen Grenze läuft. Die nächste Ortschaft, Neukirchen zu St. Christoph, bietet eine sehenswerte Kirche mit wertvollen Altären mit Akanthus-Elementen, einer reich ausgestatteten Kanzel und einer barocken Doppelrosenkranzmadonna. An diesem Juwel sollte man nicht achtlos vorbeilaufen.

 

Bald schon ist Georgenberg zum zweiten Mal erreicht, der Ausgangspunkt des letzten Abschnitts der Tour, der durch das romantische Zottbachtal mit seinen ehemaligen Mühlen führt. Zu guter Letzt kommt man nach Unterrehberg zu einem weiteren Highlight: der idyllisch gelegene Sieben-Insel-Weiher, ein künstlich angelegter Stausee für den bereits im 14. Jahrhundert bestehenden Eisenhammer in Neuenhammer. Die sieben "Inseln" bestehen aus aufgeschichteten Baumstümpfen und Ästen, wie eine am weiteren Weg stehende Info-Tafel verrät. Etwas später informiert eine Tafel über eine einstige Papiermühle und deren Geschichte und ehe man sich versieht, ist man wieder am Ausgangspunkt zurück.